| 29.06.2012 | Mauersteine |
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Wieder gute Geschäfte mit Ziegel & Co
Der Umsatz mit Mauersteinen wuchs in Österreich 2011 um fünf Prozent geg. VJ. Wachstumstreiber waren der private Wohnbau und der Trend zu höherwertigen Produkten, analysieren KREUTZER FISCHER & PARTNER | Marktanalyse im aktuellen BRANCHENRADAR®.
Der Markt für Mauersteine (Ziegel, Porenbeton, Blähton usw.) drehte 2011 wieder auf Wachstumskurs. Die Herstellererlöse wuchsen um fünf Prozent geg. VJ auf nunmehr € 132 Millionen. Wachstumstreiber war zum einen der private Wohnbau. Als Folge von Inflationsängsten, steigenden Immobilienpreisen aber günstigen Kreditfinanzierungen wächst das Neubauvolumen bei Ein- und Zweifamilienhäusern rasant. Angefeuert wurde das Umsatzwachstum aber auch vom Trend zu höherwertigen Produkten, wie etwa Planziegel, Ziegel mit Innendämmung oder ganz generell Mauersteinen in höheren Dimensionen. Dabei kommt dem Markt für Mauersteine auch der Trend zum Massivbau im privaten Wohnbau zugute. Bekanntlich gewinnt die Massivbauweise gegenüber dem Leichtbau im privaten Wohnbau seit einigen Jahren wieder an Bedeutung.
Im Objektbau entwickelt sich der Markt hingegen weiterhin zäh, nicht zuletzt weil selbst im ländlichen Raum immer öfter mit Betonfertigteilen gebaut wird. Mittlerweile liegt der Objektanteil von Mauersteinen nur noch bei rund einem Drittel. Zur Jahrtausendwende waren es noch knapp 40 Prozent.
BRANCHENRADAR® Mauersteine in Österreich 2012
Autor: Andreas Kreutzer
Die Berechnung wurde mit aller gebotenen Sorgfalt - aber ohne Gewähr - erstellt.
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